Zurück in Bangkok

Als wir morgens um 10 Uhr, gut ausgeschlafen, Bangkok wieder
erreicht haben stellte sich uns die Frage ob wir zuerst zu unserem alt
bekannten Hotel, http://www.khaosan-hotels.com/index.html,
in die Soi Ram Buttri fahren
wollen oder gleich die Stadt unsicher machen. Nach kurzem überlegen beschlossen
wir unsere Backpacker Rucksäcke im Bahnhof einzusperren und erst am Nachmittag ins Hotel zu fahren. Die Suche nach den Schließfächern gestaltete sich dann zu einer Besichtigung des ganzen Bangkoker Bahnhofes. Am Ende faden wir dann heraus das es nur eine Abgabestelle gibt und keine Schließfächer. Diese Abgabestelle besetzte ein cooler Typ. Dieser hatte Rasterlocken bis zum Hintern und sang die ganze Zeit mit vollem Elan Amerikanische Punkrock Songs. Passt zwar nicht wirklich zusammen aber er ist ein echt ein cool Typ. Nachdem er unser Gepäck entgegen genommen hat fragte er uns wo es den hin gehe. Da wir wegen Flos neuem Handy zum MBK shopping Center wollten teilten wir ihm das mit. Darauf kam die nächste Frage wie wir den dort hin wollen. Unsere Antwort. Mit dem Taxi. Dann lachte er nur und meinte wir sollen uns nicht abzocken lassen. Er würde uns empfehlen,  dass wir mit der Buslinie 28 fahren sollen. Er meinte das kostet nur einen Bruchteil der Taxifahrt und wir kommen genauso schnell im MBC Center an. Wir bedankten uns für den Tipp und machten uns auf den Weg.

Die Busse in Bangkok sind eine spezielle Art von A nach B zu
kommen. Sie sehen aus als ob sie nur noch der Lack, der in gefühlt 1000
Schichten auf der Karosserie aufgetragen wurde, zusammen hält. Auch halten die
Busse nur wenige Sekunden an den Haltestellen an. Im Grunde springt man auf den
Bus schon auf während dieser die Haltestelle anfährt und hofft das man dann
ganz schnell in den Innenraum kommt bevor er wieder mitten in der Straße ist
und andere Autos oder Rollen mit einem Abstand von ein paar Millimeter am Bus
vorbei rauschen.

Am MBK Center angekommen gestaltete sich die Suche nach dem gewünschten
Handy, Huawei Honor 6 plus,  schwieriger als gedacht. Wenn man in Asien ist denkt man dass man sehr viele Asiatische Elektronik Marken sehen würde. Dies ist nicht der Fall. Es dominieren ganz genau zwei große Marken  Samsung und LG und beide
sind aus Südkorea. Die Enttäuschung von Flo war groß nachdem der hundertste
Händler nur ein Lächeln für Ihn übrig hatte aber eben nicht sein gewünschtes Handy.

Die erfolglose suche trieb uns dann wieder mit dem Bus Richtung Bahnhof um unser Gepäck ab zu holen und von dort aus mit dem Tucktuck zum Hotel.

Wir sind wieder zu Hause. Genau das dachten wir uns als wir vor unserem Hotel standen. Diesmal bekamen wir sogar ein Zimmer im neuen Hotelgebäude. Dieses war echt sehr sehr schön und super neu. So eines hätte mir für den ersten Aufenthalt auch gut gefallen. Wobei man ganz klar sagen muss das das erste Zimmer auch sauber und ordentlich war. Nach einer kurzen Dusche und einem kleinen Nickerchen bummelten wir durch unser viertel und genossen ein Kühles Bier und eine Schulter und Nacken Massage.

Als es nun Abends war trafen wir uns mit Patricia und Stefan welche wir vom Hinflug schon kannten und verbrachten einen chilligen Abend. Dachten wir zumindest am Anfang. Aber alles Step by Step. Zu beginn genossen wir ein Leckers Essen gleich schräg gegenüber unseres Hotels. Während des Essens tauschten wir unsere High- und Low-Lights wobei wir ungefähr in die gleiche Richtung tendierten. Was uns aber etwas verstutzte war, dass Patricia und Stefan mehr Glück mit den Preisen Ihrer Hotels hatten. Unsere Aussage war das Bangkok günstiger sei als die ganzen Inseln und Patricia und Stefan haben die gegenteilige Erfahrung gemach. Nach Speiß und Trank bummelten wir durch die umliegenden Straßen und wurde dort unzählige male angesprochen ob wir nicht eine Ping Pong Show ansehen möchten. Wir sprachen miteinander und stellten fest das jeder extrem zwiespältig zu diesem Thema stand. Alle vier haben wir viel gehört von das es belustigend sei bis zum „Oh mein Gott – nie wieder“. Um uns ein eigenes Bild zu machen willigten wir dem nächsten Thai ein.

Das interessanteste war die Fahrt zur Show und von der Show zurück.

Diese Art von „Erotik-Show“ ist einfach nur Niveaulos. In keinster weise vergleichbar mit einer Burlesque Show wie die von Dita von Teese. Die Jungen Mädchen, bei denen man das Alter nicht schätzen kann, wirken komplett zugedröhnt mit Drogen. Diese Art von Show hat in keinster Weiße mit Erotik zu tun. Im Gegenteil, es ist eine Abhandlung von zwei Minütigen „Show Einlagen“ welche nicht die Schönheit bzw die Erotik der Frau hervor hebt sondern das komplette Gegenteil. Ich kann nur jedem empfehlen diese art von Show zu meiden.

Nach der Rückfahrt waren wir alle 4 sprachlos und waren einfach nur schockiert.
Flo und ich tranken dann noch ein Bier zur Verarbeitung dieses Erlebnises.

So Endete dieser Tag in Bangkok. Diese Stadt ist und bleibt einfach polarisierend. Zum einen bietet die Stadt wunderschöne und Interessante Orte und Momente zum anderen zeigt sie einem die tiefsten menschlichen Abgründe.

Falls jemand von euch Erfahrungen in und mit Bangkok habt schreibt uns einfach.

Euer
Stefan

Die etwas anderen Aussteiger auf Koh Samui

Wer an Aussteiger denkt, denkt meistens an die spätsechziger Hippies, welche sich im Indischen Goa oder auf der Insel La Gomera im Kanarischen Archipel nieder ließen und jeden Tag der freien Liebe und dem Cannabis Konsum frönten. Dazu gehören „unsere Aussteiger“ aber nicht. Ganz im Gegenteil. Sie leben ein sehr privilegiertes und luxuriöses Leben auf Koh Samui. Wie wir Elfi und Tom kennen lernten und wie der Besuch bei Ihnen war erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

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Das Kennenlernen

Nachdem wir aus Koh Pangan zurück gekommen sind haben wir uns wieder bei Carsten eingenistet. Seine Bungalow Anlage kennt Ihr ja schon aus einem unseren früheren Beiträgen,  in denen wir von der ersten Nacht auf Samui berichteten. Bei Carsten haben wir so dann am ersten Abend nach Koh Pangan bei einem sehr lustigen Abend und bei ein paar Bier Elfi und Tom kennen gelernt. An diesem Abend haben wir erfahren das die beiden keine Touristen sind sondern schon seit einem Jahr auf Koh Pangan leben und aus dem normalen Berufsleben ausgestiegen sind. Am Ende dieses Abends wurden wir für einen der darauf folgenden Tage bei den beiden eingeladen. Dieser Einladung gingen wir natürlich gerne nach. Aber zuerst mal…

Wie sind die beiden auf Koh Samui gelandet?

Elfi und Tom sind beide Europäischer Abstammung. Elfi wanderte mit 6 Jahren mit Ihren Eltern nach Australien aus und wuchs dort in den unterschiedlichsten Regionen des Landes auf. Für eine Zeit lebte sie sogar im Outback. 1000km nichts außer der Steppe Australiens um sie und Ihre Eltern herum. Danach lebte und arbeitet Elfie in Sydney, Melbourne, Hamburg und in München.

Über Tom kann ich leider nicht so viel erzählen. Er ist Ursprünglich ungarischer Abstammung und wanderte auch mit seinen Eltern, als er noch ein kleines Kind war, nach Australien aus. in den späten 80ern und Anfang der 90er gründete er ein IT-Unternehmen zur gleichen Zeit als dies auch Bill Gates Tat. Seine Firma spezialisierte sich aber nicht auf Personal Computer sondern auf größere Rechenmaschinen.

Nach dem jeder von beiden seine ersten Erfahrungen in seinem Bereich gesammelt hatte liefen sie sich eines Tage über den Weg. Elfie arbeitet zunächst dann noch eine Zeit in einer Werbeagentur,  bei einem Steuerberater baute danach  Ihre eigene Kosmetikfirma auf. Den Namen nannte sie mir zwar aber sie meinte das diese nur in Australien bekannt war. Diese verkaufte sie aber nach ein paar Jahren und nachdem Toms Business erfolgreich genug war ging sie Ihrer Leidenschaft –  dem reisen nach und gründete die Firma Air-Cruise und brachte so sehr viele Menschen durch ganz Australien. Sie brachte dadurch das Land und deren Leute-  vielen Menschen auf der Welt näher.

Bei dem vielen reisen vermisste sie aber auf Dauer Ihren Mann und wollte wieder eine Homebase haben und nicht nur immer aus dem Koffer leben. Elfis zweite Leidenschaft sind die Menschen-  und diesen eben schöne Momente zu bereiten. Sie ist eine super Gastgeberin und so machte sie kurzer Hand aus dieser Gabe ein neues Geschäft. Tom und Sie eröffneten  Step by Step ein paar Cafés.

Nach vielem und langen Jahren der Arbeit und genügend Rücklagen für den Rest Ihres Lebens fassten Sie Anfang 2012 den Entschluss alles zu verkaufen und endlich mal Ihr eigenes ganz privates Leben zu leben. Sie meinen es war Zeit sich auf sich beide zu konzentrieren. Es war Zeit sich auch etwas vom Leben zurück zu holen. Das Ganze Jahr 2012 und 2013 waren sie somit beschäftigt Ihre Geschäfte zu verkaufen oder sie an Leute Ihres Vertrauens zu delegieren und Ihr neues Leben abseits des ganzen Business vorzubereiten. Sie meinte man glaubt gar nicht wie aufwendig das sein kann. Ein Geschäft aufzubauen ist die eine Sache aber „das eigene Baby“ ab zugeben oder einen passenden Stellvertreter zu finden ist noch viel schwieriger. Aber das Abgeben usw. war ja nur ein Teil der Aufgabe. Sie mussten ebenso eine Entscheidung treffen wo sie die nächsten Jahre Ihres Lebens verbringen wollten. Es sollte dort immer schön warm sein. Nicht zu unterschiedlich von Australien. Das Land sollte nicht nur von Business und Karriere getrieben sein und trotzdem nicht so weit abseits der Zivilisation liegen. „Man braucht ja auch ein paar Annehmlichkeiten“,  meinte Elfi😉 Nach langem Hin und her einigten sie sich auf Thailand,  den was ein großer Pluspunkt war ist auch noch das es nicht all zu weit von der Familie entfernt ist und falls mal etwas mit den zurück gelassenen sein sollte wäre man auch in absehbarer Zeit wieder zu Hause.

Samui war aber auch nicht Ihre erste Anlaufstelle. – Zuerst sollte es Pukhet sein, da man dort noch einfacher alles bekommen würde. Nach 4 Wochen Urlaub auf dieser Insel und einem Ausflug übers Wochenende nach Koh Sami ,entschieden sich die Beiden dann doch für diese Trauminsel.

Das Anwesen von Elfi und Tom und der Besuch bei Ihnen

Elfi und Tom leben dort 3 km von Natong entfernt auf einem Anwesen mit ca. 3 Hektar Land. Nach dem  man die Einfahrt hinter sich gelassen hat tritt man durch ein 5x3m Großes Tor aus massivem Holz. Das Tor selbst ist eher einfach gehalten aber die Säulen und der Sturz sind mit wunderbaren Holzschnitzereien im thailändischen bzw. balinesischem Stil verziert. Sobald man diese Pforte durchschritten hat, ergibt sich ein atemberaubender Blick über die Küste Samuis.

Dadurch, dass das Anwesen auf einer Anhöhe liegt sieht man wunderbar über die ganze Strandgegend. Der Strand, den man nach einer Weile sieht, ist durchzogen mit großen Felsen, welche sich zu einer schönen kleinen Bucht anordnen. Ob Diese Felsen künstlich oder natürlich angeordnet wurden, können wir leider nicht sagen.

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Nachdem man den großen Garten und den Poolbereich, welcher sich ebenfalls zum Meer hin öffnet, durchschritten hat erblickt man Das Hauptgebäude. Die Architektur kann man als Mischung zwischen thailändisch und balinesisch beschreiben. Das Dach des Hauses setzt sich aus mehreren pagodenförmig gestalteten Dächern zusammen. Die gesamte Villa teilt sich schlussendlich  in Erdgeschoss und Obergeschoss auf.

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Diese beiden Stockwerke sind umsäumt mit verscheiden Terrassen welche den Blick auf das Innere des Gebäudes frei geben. Das Ganze Haus ist sehr offen gestalltet. Alle Seiten welche sich zum Meer ausrichten sind mit großen schönen Glastüren versehen,  welche es erlauben die kompletten Fronten zu öffnen und so ein Wohnen in freier Natur ermöglichen. Zusammengefasst kann man sagen ein traumhaftes Anwesen.

Sobald wir näher zum Haus kamen begrüßten uns zwei Ihrer drei Hunde. Ein kleiner Pudel den Sie aus Australien mit gebracht haben und einen Strandhund welchen sie als Welpe aufgenommen haben. Nach vielem streicheln und liebkosen der beiden durften wir dann endlich zu Elfi und Tom. Die beiden begrüßten uns sehr herzlich mit Umarmungen und Küssen auf die Wangen. Man könnte denken wenn man uns so sieht, wir würden uns schon Jahre lang kennen. Nach einer kleinen Führung durch die Villa hielten wir im Obergeschoss auf einer Terasse. Hier war schon alles für Cafe und Kuchen gedeckt. Von hier aus hatte man einen der schönsten Blicke über das Anwesen, den Pool und das Meer.

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Der restliche Tag gestaltete sich dann weitestgehend mit Gesprächen, ein wenig planschen im Pool ,eine Rundfahrt mit dem Boot und einem leckeren selbst gemachten Curry. Die Stunden vergingen wie im Flug. Am Späten Nachmittag mussten wir uns dann leider verabschieden da wir noch unsere ausgeliehen  Roller zurück bringen mussten.

Es war echt ein super schöner toller Tag bei Elfi und Tom. Nochmal einen rießen Dank an euch. Wir sehen uns im Winter wieder wenn wir euch besuchen kommen.

Stefan und Flo

Mit dem Hogwartsexpress zurück nach Bangkok

Eine lange Reise

Nachdem wir die Zeit in Samui genossen haben wird es jetzt wieder Zeit nach Bangkok zurück zu reisen um schlussendlich in 2 Tagen den Heimweg anzutreten.
Bangkok eine lange Reise –  aber wie trete ich sie am besten an?
Nachdem wir mit unterschiedlichsten Leuten gesprochen haben haben wir uns dafür entschieden mit dem Nachtzug zurück nach Bangkok zu fahren.  Die Fähre nach Surat thani.. Der Bus zur Trainstation

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und der schlussendliche Nachtzug halben zwar miteinander im sogenannten Joy Sammelticket ca.  60 Euro gekostet dafür spart man sich allerdings eine Übernachtung was uns schlussendlich diese Entscheidung treffen ließ.
Andere aber teuerer Möglichkeiten wären noch eine direkte Fähre  (ca. 45 Euro) …  Der Bus (60€) oder eben fliegen (150€).

Der Weg nach Bangkok –  ein langer und betrügerischer Weg

wie gesagt beinhaltet der Weg nach Bangkok eine lange Reise in welcher zahlreiche Betrügereien lauern.
Zuerst ging es mit dem Taxi vom Hotel zur Fähre… Nach ca. 2 Stunden Überfährt dann weiter mit dem Bus zur schlussendlichen Trainstation  wo dann endlich 8 Stunden später um 24 Uhr seinen Weg nach Bangkok hinter sich bringen sollte.  Hier versucht jedoch der kluge Thai unwissende Touristen zu bestehlen und hinter s Licht zu führen.
Die 2 stündige Busfahrt ausgezeichnet als ‚Joyfahrt‘  ist eine sogenannte Diebesfahrt.  Die Fahrer haben immer ihre ganze Familie mit dabei… Während der Fahrt durchsucht dann (höchstwahrscheinlich) der kleine Nachwuchs im Gepäckraum nach lukrativen und wertvollen Gegenständen,  während der Reisende nichtsahnend seine Zeit im Bus verbringt.

Flucht ist  zwecklos

Außerdem fahren die Busfahrer nach jeder Stunde Fahrt an abgelegene Orte um Rast zu machen.  Dort warten dann zahlreiche Kumpanen die Essen und unnütze Gegenstände an den Mann bringen wollen..
Flucht ist dabei zwecklos da alles viel zu abgelegen ist.  Solche Machenschaften sind uns immer wieder in ganz Thailand begegnet- nicht die feine englische Art,  und sicherlich sehr erfolgreich bei Unwissenheit.
6 Stunden können schnell vorbei sein –  oder auch nicht…

Am Bahnhof in Surat thani angekommen erwarten  wir, wie uns im Vorfeld gesagt wurde,  zahlreiche schöne Shops in Bahnhofsnähe,  um uns die 6 Stunden Aufenthalt bis zur Weiterfahrt so angenehm wie möglich zu gestalten.  Fehlanzeige..  4 kleine Shops in einer stinkenden Straße und ein ziemlich abgefuckter Bahnhof waren schlussendlich das Ergebnis…  Hier ist uns auch aufgefallen dass viele Thais nur dass erzählen was du hören willst und so sehr schnell von der Wahrheit abschweifen.
Nachdem wir kurz einen Happen gegessen haben ( halbrohes Huhn)  beschlossen wir,  die restlichen 5 Stunden in einer Rooftopbar in Bahnhofsnähe zu verbringen.

Skyline aus Zügen

In besagter Bar angekommen waren wir sehr erstaunt.  Obwohl sich diese genau über dem Bahnhof befand und von lauten Lärm und Smog heimgesucht wurde,  war es doch viel edylischer als wir anfangs gedacht hatten.  So tranken wir was,  chillten,  laberten und im Handumdrehen war es auch schon 23.30 und wir mussten uns auf den Weg zum Zug machen..

Schreck lass nach

Nachdem der Zug mit ca.  30 Minuten doch noch am Bahnhof Surat thani eintraf ,  waren wir schon sehr gespannt wie denn unsere Schlafkabine wohl aussehen wird.  Gebucht hatten wir eine Schlafkabine erster Klasse .  Erster Klasse deswegen da man nur zu 2 ist und man die Tür abschließen kann um sich so von Dieben und ungebetenen Gästen zu befreien.  Der Zug sah schon wirklich ziemlich abgefuckt aus.. das Schkafabteil hingegen war echt super in Ordnung… Weise Betten ohne (sichtbaren)  Dreck und Geziefer… Passt….
Da wir ja mitlerweile schon seit 12 Stunden unterwegs waren und  noch weitere 10 Stunden Fahrt vor uns lagen,  beschlossen wir möglichst gleich schlafen zu gehen.. Um dann morgen gleich in Bangkok wieder durchstarten zu können.  Ein aufregender aber auch anstrengender Tag an dem man viel falsch hätte machen können.

Ausflugstag auf Koh Samui – Touristenfallen und Abzocke mit inbegriffen.

Guten Tag an Alle,

Gestern war Ausflugstag. Auf unserer Runde standen unter anderem

  • Eine Elefanten Dschungel Tour
  • Eine Affenshow
  • eine Krokodil Farm
  • Ein Mittagessen im tropischen Dschungel
  • Zip-Line Fahren durch die Baumkronen
  • Ein 80m hoher Wasserfall und der
  • China Tempel auf Samui

Schon mal ein großes SORRY vorne weg. Dieser Bericht beinhaltet keine Bilder. Der Grund ist das wir bestimmte Dinge gesehen haben welche wir nicht unterstützen wollen. Den Tierquälerei geht einfach mal gar nicht. Wir hoffen das Ihr den Artikel trotzdem lest, damit Ihr nicht auf so was reinfällt. Danke schon mal für euer Verständnis.

Zu den Eckdaten. Der Tagesausflug wurde als Halbtagesausflug deklariert. Ging aber Trotzdem von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr Nachmittags. Also doch ein Ganztagesausflug. Der Preis lag bei 1650 Bath umgerechnet ca. 56,-€. Zu Beginn, als wir das Prospekt gelesen haben, dachten wir uns das es ein netter Ausflug sein könnte. Im Laufe des Tages wurden wir aber eines besseren belehrt.

NIE MEHR ELEFANTENREITEN

in nicht ausgezeichneten Elefantenauffangstationen. 

Nach ein paar Recherchen war uns im Vorhinein schon klar das nicht alle Elefanten in Thailand artgerecht gehalten werden. Es gibt Elefantenfarmen bei denen die Elefanten genügend Platz haben und sich in ihren Gehegen frei und weitläufig bewegen können. Dies war hier nicht der Fall. Zwei sehr junge Tiere wurden in einem Gehege von gerade mal 10x5m an sehr kurzen Ketten gehalten. Der kleinere der beiden hatte gerade mal eine Kette von 2m. Bei beiden Elefanten zeigten sich die typische Verhaltensstörungen wie das „weben“ bei denen der Kopf und der Körper der Elefanten die ganze Zeit hin und her wackelt. Die Mittelfristigen Auswirkungen des Ankettens sind degenerative Veränderungen der Gelenke und des gesamtem Bewegungsapparates. Ebenso sah man bei jedem Elefanten das sie Einrisse und Wunden an den Beinen hatten welche zum Teil schon verheilten oder eben noch nicht verheilt waren. Diese Einrisse und Wunden stammen von den Ketten an denen die Tieren oft über Stunden angekettet sind.

Wie erkenne ich als Tourist welche Elefanten Stationen gutes für die Elefanten wollen und auch tun?

Im Vorfeld ist es oft sehr schwer dies festzustellen da man von Tourenverkäufern und teilweise aus Reiseleitungen der großen Unternehmen fast immer gesagt bekommt das die Elefanten gut gehalten werden. Das beste Indiz dagegen ist schon im Vorfeld das Anbieten von Trekkingtouren,  Shows und die Zucht von Nachkommen. Haltet also im Vorfeld Ausschau nach Auffangstationen bei den Keine Shows oder Auftritte mit den Tieren angeboten werden. Leider haben wir dies nicht davor gewusst und dachten sobald eine Offizielle Reiseagentur diesen Ausflug anbietet wären wir auf der sicheren Seite- falsch gedacht.

Affen- und Krokodilshow

Den anderen Tieren ging es nicht besser. So wurde eine kleiner Affe der abgerichtet war Kokosnüsse von den Palmen zu holen die ganze Zeit extrem am Halsband gezogen wenn er nicht gleich gehorchte.  Auch war die ganze Show nur das Heranholen mehrerer Kokosnüsse. Nicht gerechtfertigt, wie wir finden.

Die nächste tierquälerische Attraktion,  welche uns mit Stolz vorgeführt wurde, waren ein paar Krokodile die in einem Betonbecken ihr tristes dasein lebten. Diese wurden mit Stockschlägen auf den Kopf wild gemacht um sich anschließend wieder mit so einer Art Krokodilbeschwörung wieder zu beruhigen.  Ende der Show.

So haben wir uns über 3 Stunden hinweg eine Tierquälerei nach der anderen ansehen müssen. Beim Versuch der Vorstellungen fern zu bleiben wurde man mit ausdrücklicher „Bitte“ dazu gezwungen der Vorstellung bei zu Wohnen. Hätte man sich dieser Bitte widersetzt wurde einem klar gemacht dann brauche man dem Rest des Ausflugs auch nicht mehr beiwohnen. Nach jeder so genannten Show wurde man zudem auch noch aufgefordert ein Trickgeld zu geben.  

Mittagessen – besser gesagt Abfertigung

Danach war erst mal Mittagessen angesagt. Hierfür wurde man in der Gleichen Anlage in ein improvisiertes Restaurant gebeten. Das angekündigte Buffet bestand aus 3 warmen Gerichten, davon wurde jedem ,von allem auf den Teller Geladen und das war es. Ein Buffet sieht unserer Meinung anders aus.  Ebenso sollte man dann noch überteuerte Getränke kaufen. 

Weiterfahrt durch den Dschungel – Das Hinterland in seiner Einfachheit 

Nach diesen ganzen unerfreulichen Eindrücken sollte es weiter zur Zip-Line Fahrt gehen. Hierfür fuhren wir mit den Trucks ein wenig durch den Dschungel. Hierbei sah man etliche Bananen- und Kokosplantagen. Dieser Teil der Fahrt war doch dann sehr schön. Man sah wie die Einheimischen im Hinterland lebten. Ein sehr einfaches leben welches aber trotzdem angenehmer wirkt als in den Wellblechhütten welche man sehr sehr oft in den normalen Städten  sieht. Wen man wollte konnte man sich mit Sicherheitsgurten und einer speziellen „Bank“ auf das Dach setzen um alles besser mitzubekommen. Flo hat das gemacht und war begeistert:-)

Zip-Line und Wasserfall – Ein Naturpark welcher sich echt lohnt

Der Ort an dem die Zip-Line -Fahrt stattfand,  offenbarte  wiederum einen ganz anderen Blick. Diesmal war es eine Elefantenauffangstation welche einen viel viel besseren Eindruck machte. Die Tiere hatten überall am Gelände mehrere Wasserstellen wo sie nach belieben im Wasser und Schlamm spielen konnten. Außerdem konnten  sie, wenn sie Lust hatten , an den Rand des jeweiligen Geheges  kommen und sich von den Besuchern füttern lassen oder einfach nur im schattigen Dschungel verschwinden. Nirgends an den Tieren waren Spuren von Ketten oder anderen Wunden zu sehen. Hier waren auch nur Alttiere welche Ihren Lebensabend genießen konnten und es wurde ausdrücklich keine Zucht betrieben.

In diesem großen Areal war auch alles sehr gepflegt und es schien alles sehr professionell zu zu gehen. Das Areal hatte mehrere Zip-Lines welche sich von Baumkrone zu Baumkrone zogen. Hier wurde alles in die Natur integriert. Auch sehr schön anzusehen war der 80m hohe Wasserfall. Dieser stürzte sich mitten im Dschungel einen Felsvorsprung hinab um am unterem Ende mehrere natürliche Pools  mit seinem Wasser zu speisen. Vom oberen Ende des Wasserfalls konnte man geschwungene Rutschen hinab sausen welche ebenfalls durch das Wasser des Wasserfalls  gespeist wurden. Die Rutschen wurden so angelegt das man meinte es wären einfach ausgewaschene Felsen welche eine natürliche Rutsche Formten. Dieser Park war mal ein Musterbeispiel wie es auch ginge.  Da wir allerdings nur 15 min Aufenthalt hatten, (Zip- Line ausgeschlossen) konnten wir leider nicht in den Genuss dieser Attraktionen kommen.

Leider gibt es aber in dieser Brache immer mal wieder schwarze Schafe und eines davon haben wir am Vormittag dieses Tages gesehen. Der Aufenthalt in diesem wunderschönen Naturpark wurde dann aber leider unterbrochen durch die Weiterfahrt zum China Tempel. Gerne hätten wir in diesem Natürlichen Areal noch ein paar Stunden verbracht. 

Der Chinatempel – haste einen gesehen kennst du fasst alle

Die Tempelanlagen in ganz Thailand kann man meiner Meinung nach in 3 verschiedene Sorten einteilen. 

1. Die Großen gepflegten und einzigartigen. Diese Kategorie kennt jeder, welcher sich schon mal mit Thailand oder Asien auseinander gestezt hat. Diese findet man eher in den großen Städten wie Bangkok oder Chiang Mai oder die Alte Königstadt Ayuthaya. Hier findet man atemberaubende Bau- und Kunstwerke der alten thailändischen Zeit. Diese Tempel lohnen sich. Da ist es auch mal in Ordnung,  wenn man beim Eintritt ein wenig mehr bezahlt und ein wenig ansteht.

2. Regionale Große Tempel die zur Attraktion ausgebaut wurden aber im Grunde nicht wirklich was her geben. Diese Sorte von Tempeln findet man meistens in Tourismusregionen. Wie zum Beispiel auf Koh Samui den Big Buddha oder eben den China Tempel. Sie hatten früher einen eher kleinen Ursprung und wurden um mehr Touristen anzuziehen ausgebaut. Diese wirken meist sehr kitschig und nicht ästhetisch. Es wird viel Brimborium um nichts gemacht. Meistens gibt es dann noch eine Reliquie die angeblich von Buddha oder sonst einem Geistlichen stammen soll. 

3. Kleine Regionale Tempel Ohne großen Schnick Schnick. Die Mönche pflegen diese  meist-  mit wenig Aufwand. Diese Tempel sind primär  für die ganz normalen Gläubigen,  welche Ihren glauben pflegen und selbigen auch ausleben wollen. Dort findet man eher selten Touristen da diese Anlagen oft von außen gar nicht richtig erkennbar sind. 

Nach diesen ganzen mehr oder weniger schöner Attraktionen kehrten wir um ca. 17 Uhr wieder zum Hotel zurück. Mein Fazit aus dem ganzen. Bucht keinen kompletten Halb- oder Ganztages Ausflug. Sucht lieber im Internet bzw. fragt einfach andere Touristen was diese unternommen haben und stellt euch dann euer ganz individuelles Programm zusammen. Fahrt diese Spots mit einem gemieteten Roller an und genießt die Zeit dort so lange oder kurz wie es euch gefällt. So habt Ihr dort mehr Zeit wo es euch wirklich gut tut und könnt schneller da wieder weg wo Ihr euch nicht wohl fühlt. 

An Alle nochmal ein Dankeschön für das viele mitlesen und die netten Mails und Nachrichten die Ihr uns schreibt. Echt schön so viele tolle Dinge von euch zu hören. Wenn euch unsere Berichte erfreuen klickt auf Like it und verfolgt uns so weiter hin. 

Euer Stefan und Flo

Samui – ein ROLLENDES Erlebnis

Hallo erstmal. Wir sind jetzt seit 3 Tagen auf der wunderschönen Insel Samui.  Da wir wie schon vorher erzählt mitlerweile des öfteren von den Taxifahrer übers Ohr  geschlagen worden sind, haben wir uns dazu entschieden Akquise zu betreiben und uns einen Roller, für umgerechnet 5 euro am Tag,  zu leihen.  Eine glorreiche Idee… Aber auch eine sehr gefährliche.

Der Wahnsinnige Verkehr

Tut tut hier und hupen da.  Wo haben den die ihren Führerschein gemacht denkt man sich zuerst.  Verkehrsregeln scheint keiner zu beachten.  Jeder fährt wie er will und das auch noch auf der linken Seite.
Für einen absoluten Roller Neuling natürlich der totale Horror.  Maximale Höchstgeschwindigkeit 60 Stundenkilometer… Das mag euch jetzt vielleicht ein bißchen wenig vorkommen jedoch habe ich zumindest das Gefühl dass ich es nicht aushalten würde, schneller zu fahren =)

Gestern haben wir dann natürlich gleich die komplett Insel überrundet.. 45 Kilometer – das nenn ich mal in s klare Wasser geschmissen und nicht mehr rausgelassen. Schlenker nach links weil Angst.. Schlanker nach rechts weil Gullideckel.. Okay nicht die Nerven verlieren und nicht vom Roller fallen- nicht kippeln – das waren meine einzigen Gedanken aber die Erlebnisse.. Die Flexibilität und der Ausblick entschädigt für all diese psychischen Strapazen.

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Wir sind dann zum Big Buddha pear gefahren weil ich natürlich meinen gefühlt 150 Buddha sehen wollte (Stefans Worte=)) aber was will man machen.

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Hat ja auch nur ca.  5 Stunden gedauert..
Erwartet hätte ich mir von dieser groß angepriesenen Sehenswürdigkeit etwas mehr aber gesehen ist schließlich gesehen =)
Danach sind wir wieder zurückgefahren und hatten somit die ganze Insel umrundet.. Lebendig und in einem Stück.. Und es war schön =)

Euer Flo

Teil 2 – Koh Phangan – nicht der new Moon sondern der full Moon

Am Tag des Vollmondes. Unser Plan war ursprünglich während des  Tages die Insel zu erkunden. Dabei stand auf unserem Plan der Ort Haad Rin, in dem die Full Moon Party statt findet, und den Hauptort Thong Salang leider wurde uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach Tagelangem heran tasten an die normale Thai schärfe wollten wir am gestrigen Abend mal den Schärfegrad der Einheimischen testen. Leider wurden wir aber eines besseren belehrt. Die ganze Nacht und fast den halben nächsten Tag hatten wir beide Magenprobleme und mussten uns immer in Reichweite einer Toilette aufhalten. Am Nachmittag verging dann alles Step by Step. Zur Full Moon Party waren wir dann wieder fit.

Die günstigste Variante um nach Haad Rin zu kommen ist es ander Rezeption des Hotels ein Sammeltaxi zu bestellen. Dieses fährt einem dann für 400 Bath hin und zurück. Allein die Fahrt ist aber schon ein wenig abenteuerlich und man sollte davor nicht zu viel Trinken bzw. einen schlechten Magen haben. Es geht nonstop Bergauf und Bergab. Die Taxis fahren ob es keinen Morgen mehr gäbe oder der Teufel hinter ihnen her ist. Sie versuchen so viele wie möglich Touristen von allen Hotels und Pears schnellst möglich beim Haad Rin Beach ab zusetzten um schnellstens die nächsten fahren zu können. Den Umsatzt den sie an diesem einen Abend machen ist wahrscheinlich das 100 fache zum Rest des Monats.

Vor der Party hörten wir sehr viele unterschiedliche Erzählungen. Die einen Meinten es ist eine super open Air Party mit vielen Menschen die einfach gut drauf sind und feiern möchten. Von anderen hörte man wiederum. 30 000 Wahnsinnige an einem Ort. Mehr als die hälfte wäre mit Drogen  voll gepumpt und die andere hälfte liegt stock besoffen am Strand mitten in unzähligen Bierflaschen und deren Scherben.

Ich muss sagen das beides nicht zu trifft. Von den 30 000 Menschen war keine Spur. Der Haad Rin Beach ist ca. 600m lange. auf diesen Abschnitt finden sich viele Bars und kneipen Tür an Tür. Dahinter befindet sich eine Straße auf der wieder zu beiden Seite lokale sind. So sind es im Grunde Strand 600m + Promenade Strand 600m + zweite Starndreihe die straße mit lokalen und Geschäften auch ca. 600m. Der Strand ist mehr als breit. für Thailand eher sehr unüblich.. 40m in der Breite müssten so ungefähr hin kommen. AUf dieses ganzes Areal haben sich an diesem Abend ca. 5000 Menschen verteilt. An bestimmten Punkten am Strand haben sich durch gute DJs Hotspots ergeben. Dort ging es natürlich um einiges mehr zu aber man konnte nie sagen das es extreme Ausmaße genommen hätte. Hier mal unsere Impressionen dieses Abends.

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Am Strand und in den Läden kann man vom Bier bis zu den passenden ausgefallenen Klamotten für die Party alles kaufen. Alle Paar Meter findet man am Strand übrigens auch Wahrsager oder sonst auch sehr viel Esoterisches Zeugs.

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Die Preise auf dieser Party sind für Thailändische Verhältnisse schon extrem teuer. Ein normals Bier 100 Bath (ca. 3€) und ein Cocktail Bucket 300 Bath (ca. 8 €). Auf Koh Samui ist alles um ca. 50% günstiger als auf Koh Phangan zur Zeit der Full Moon Party. Zur dieser Zeit steigen die Hotelpreise teilweise bis zu 200% an. Also wer sich diese Party mal ansehen möchte sollte rechtzeitig buchen.

Auch ist zu erwähnen das Haad Rin anscheinend das Problem mit den Flaschen am Strand mittlerweile doch sehr gut in den Griff bekommen hat. Man findet gigantische Mülleimer alle Paar Meter. Diese sollten für die ganze Nacht reichen.

Der Restliche Abend verlief bis kurz vor 24 Uhr recht schön. Wir tanzten zu guter Music und tranken ein wenig Bier und Cocktail. Um Morgen noch was von dem Tag zu haben wollten wir um 24 Uhr wieder zurück ins Hotel. Florian drückte das Bier so stark auf der Blase das er sich vor der 45min Fahrt noch schnell erleichtern wollte. Also ging er am Taxiparkplatz nur schnell hinter einem Busch. Ich versuchte derweilen einen Sammeltaxifahrer  zu finden der in für uns passende Richtung fährt. Sobald ich einen hatte drehte ich mich um und versuchte Flo in dem Wirwar zu lokalisieren. Er war weg. Nach mehrfachen schreien und suchen. hab ich Ihn leider immer noch nicht gefunden. So versuchte ich Ihn auf seinem Handy zu erreichen. Auch wieder ohne Erfolg. Das Komplette Handynetz ist zusammen gebrochen, eine stabile Verbindung zu bekommen war nicht möglich. Ich wurde immer nervöser und auch an genervter. auf einmal klingelte mein Handy. Flo… Na endlich dachte ich. er meinte er ist nach dem Busch falsch abgebogen und auf einmal stand er mitten im Dschungel und er findet im Moment nicht mehr raus. Dann brach schon wieder die Verbindung ab. So ging das noch einige male. Leider konnte ich nicht nach Ihm suchen da außen rum um diese Straße überall Dschungel und Wald ist. nach 2h und 71 Anrufversuchen von denen nur 4 mal eine Verbindung zu Stande kam haben wir uns wieder gefunden. Als Tipp an Alle. Macht einen Standort aus wo Ihr euch trefft und geht zum auf die Toilette gehen nur in Lokale. Auch wenn diese sehr eklig sind, aber die Gefahr sich im Dschungel, welcher hinter jedem Lokal beginnt, zu verirren ist extrem groß.

Die Rückfahrt, zum Hotel, verlief im großen und ganzen ohne weiter Probleme.

Die Party ist somit insgesamt zwar mal eine nette Abwechslung aber im Grunde auch nichts anderes als eine Festival bei schönem Wetter in Deutschland. Wenn man mal die Gelegenheit hat und grade in der Nähe ist kann man sich die Party gerne mal geben aber extra anreisen muss man nicht.

P50305-222259P50305-220514So Morgen geht wieder zrück nach Koh Samui und ans Roller Fahren. Aber davon erzählen wir euch im nächsten Beitrag.

Bis dahin eine schöne Zeit.

Euer Stefan

Koh Phangan – nicht der new Moon sondern der full Moon

Eine kleine Insel, Ein kleines Resort und eine Mega Party. So kann man unsere Eindrücke aus Koh Phangan beschreiben. Aber zu allem step by step mehr. Zuerst mal wie kamen wir überhaupt auf die Insel welche mit super schönen Stränden, idyllischen buchten und viel Dschungel aufwarten kann.

Am letzten Tag als wir in Koh Samui aufgestanden sind haben wir leider verschlafen. Das bedeutet, schnell noch was essen und dann ab mit dem Taxi zum Pear. Das war aber einfacher als gesagt. Wir hielten ein Taxi nach dem anderen auf leider wollte uns keines zu einem akzeptablen Preis mit nehmen. Am Ende mussten wir uns geschlagen geben und den komplett überzogenen Preis von 700 Bath annehmen. Am Pear angekommen fragten wir nach, wann die nächste Fähre nach Thong Salang, Hauptort von Koh Phangan, gehen würde. Da erklärte uns die nette Mitarbeiterin das wir am falschen Pear abgesetzt wurden. Von hier aus gehen nur  Botte nach Haad Rin. Haad Rin ist der kleine Ort mit zwei Stränden in dem einmal im Monat die sagenumwobene Full Moon statt findet.

Nach dem wir nach 15 Min Fussweg mit jeweils einem 16kg Gepäck auf den Schultern am richtigen Pear angekommen sind, mussten wir uns noch an einer nicht enden wollenden Schlange für unser Ticket anstellen. Bei der Überfährt kamen wir wieder mit einigen Leuten ins Gespräch. Für viele ist die Insel Koh Phangan genau so Neuland wie für uns. Aber seht selbst. diese Ankunft entschädigt für die Strapazen der Anreise.

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Dann gings ab in unser Resort. Das Starlight legt am Strand Thong Nai Pan Yai Beach, dieser liegt im Nord-Osten der Insel und ist nur über eine „Straße“ über Land erreichbar. Da die Straße doch sehr gewöhnungsbedürftig und in einem Maroden Zustand sind würden wir persönlich vom Ausleihen eines Rollers auf Koh Phangan abraten. Die Straßen auf dieser kleinen Insel sind alle Extrem schmal und der Verkehr ist nicht zu unterschätzen. Wer sich einen Roller Mieten möchte sollte dies lieber auf Koh Samui machen.

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Das Hotel ist das einzige welches an diesem wunderschönen Strand einen kleinen Pool hat. Dieser ist ein kleiner Endlospool welcher einem, beim Schwimmen darin, glauben lässt das der Pool und das Meer eins miteinander sind.IMG_20150306_141710Die kleine Anlage steht insgesamt aus  aus 8 Bungalows und einem kleinen Längsbau mit neueren Zimmern, hier liegt die Anzahl bei ca. 16 Zimmern. Das Resort ist zwar nicht mehr das kleinste an diesem Strand aber die Qualität der Zimmer und der kleine Pool hat uns überzeugt dieses auszuwählen.

Da das Resort kein Restaurant mit dabei hat ist man dazu gezwungen in eines der Restaurant am Strand zu gehen. Hier sind die Preise alle ähnlich. Wobei man sagen muss das die Preise auf Koh Phangang ungefär bei allem um 70 bis 100 Bath höher sind als auf Koh Samui. Nachdem wir uns mit allem im Resort vertraut gemacht haben suchten wir uns ein kleines Strandrestaurant aus und genossen wieder die thailändische Küche.

IMG_20150304_212953IMG_20150304_212514

Nach dem essen erkundeten wir den Strand bei dem alle paar Meter Feuershows oder andere kleine Attraktionen zu sehen sind. IMG_20150304_220900IMG_20150304_222520Am Ende ließen wir den unseren ersten Tag auf Koh Phangan bei einem Bier am Strand und einer Feuershow ausklingen.

Wie die Full Moon Party und der Tag danach auf Koh Phangan verlief erfahrt Ihr im nächsten Beitrag.

Ich hoffe Wir haben euch wieder ein paar schöne dinge erzählen können.

Schreibt uns und erzählt uns wie Ihr Koh Phangan findet bzw. was Ihr alles dort erlebt habt.

Euer Stefan und Flo

Koh Samui – Koh Pangan – Koh Tao

Teil 1: Koh Samui:

Hallo an Alle. Mittlerweile sind nach einem Flug, Bustransfer und einer Fahrt mit der Fähre auf Koh Samui angekommen. Obwohl wir schon um 3 Uhr aufstehen mussten um unseren Flug von Bangkok nach  Surat Tani zu bekommen und danach noch die Busfahrt usw. anstand hat es sich gelohnt.

Der Flug verging wie im Fluge😉 und Air Asia kann man nur empfehlen. Günste Flüge von A nach B und einen guten Service. Für die Strecke von Bangkok Don Mueang (DMK) nach Surat Tani (URT) kostete uns nur 60,-€ pro Nase. ist zwar nicht der günstigste Flug aber wenn man diesen nimmt hat man am Ankunftsort noch den ganzen Tag. Da der Flughafen in Surat Tani ein extrem kleiner ist hatten wir unsere Backpacks innerhalb 5 min nach dem aussteigen. Danach ging es schnell zum Bus. Dieser brachte uns innerhalb 70 min zum Donsak Pier. Dieser ist  ca. 63 km vom Flughafen entfernt. Dort musste es dann aber auch wieder sehr fix gehen. Da wir 30 min früher da waren als eingeplant, war es uns möglich dann noch gleich eine Fähre früher nach Koh Samui zu fahren. Also ganz schnell Backpack ausladen, zum Schalter und das Ticket holen und dann im Sprint zur Fähre.

Erst danach war ich froh das wir das alles so schnell machen mussten. Den als wir ein wenig ruhiger wurden auf der Fähre wurde uns erst klar wie extrem alt diese ist. Meiner schätzung nach ist sie von den frühen 70ern und sie sieht so aus als wenn alles nur provisorisch zusammen geflickt wäre so das sie grade noch eine Fahrt übersteht.

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Aber auch wenn die Fähre ihr beste Zeiten schon hinter sich hatte war die Überfahrt trotzdem schön. Wir lernten zwei befreundete Ehepaare, jeweils so um die 50, kennen. Alle vier machten in Ihrem Alter das erste mal einen Backpacker Urlaub und nachdem die vier schon einige Zeit unterwegs waren, muss man echt sagen. backpacking hat keine Altersbegrenzung. Wer sich denkt, Backpacking ginge mit mitte 30 nicht mehr, hat schlicht weg unrecht. Es entscheidet nur die persönliche Einstellung was für eine Art von Urlaub man machen möchte. Eine Super Zwischenmöglichkeit ist das Flashpacking, aber dazu muss ich mal einen separaten Beitrag verfassen. Die beiden Ehepaare genossen die Zeit in Thailand und erzählten wenn sie schon früher diese Art zu reisen entdeckt hätten wäre es besser gewesen. Aber lieb spät als nie. Sie meinten , man sehe viel mehr von Land und Leute als bei jedem Pauschalurlaub. Diese möchte ich nicht dar stellen und es muss jeder selber für sich entscheiden welche art von Urlauben er bevorzugt. Ich denke mir, dass jede art zu reisen seine Vor- und Nachteile hat. Lasst mich aber nun weiter von der Überfahrt erzählen. Angekommen sind wir alle gut , auch wenn der Eindruck der Fähre zu Beginn etwas anderes vermittelte. Die Aussicht und die sympathischen Leute entschädigten dies aber auf jeden Fall.

IMG_20150303_110304In Koh Samui angekommen dachten wir uns jetzt sind wir im Paradies. Sogar der Strand beim Anlegesteg war sauber und richtig Puderzucker like. IMG_20150303_114323

Jetzt ging es mit einem Minibus ab zum Hotel bzw. unserer Bambushütte am Strand.

Bei der Ankunft im King Busch Reggae Beach meinte man auf einmal man wäre in Jamaika.  Es spielte chilliger Reggea Sound aus den Boxen welche über die ganze Anlage verteilt waren. Die Thais an der Rezeption und gleichzeitig Bar begrüßtem einem mit einem Lächeln und man merkte , dass hier die Welt noch absolut in Ordnung ist. Aber werft doch selbst mal einen Blick drauf.

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Kann man dazu noch viel sagen? eigentlich nicht. Aber ein wenig will ich euch noch erzählen. Die Anlage besteht aus ca. 8 kleinen  Bambus – Hütten welche in erster und zweiter Strandreihe stehen. Wir hatten einen direkt in der ersten Strandreihe. Es war gerade mal 8m bis man die Füsse ins angenehm warme Nass stecken konnte. Das Wasser hatte ca. 30°C und man fühlte sich wie in einer Badewanne. Genau so wie ich es mag. Die einzelnen Bungalows  sind zweckmäßig und sehr sauber. Zur Ausstattung gehört ein Bad, ein Ventilator, ein  TV, Kühlschrank und das Bett.

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Als wir langsam Hunger bekamen testeten wir die Speisekarte und da viel uns für Thailand ein sehr exotisches Wochenangebot auf. Rindsroulade mit Blaukraut und Kartoffeln. Jetzt stellte sich heraus als der Besitzer ein Deutscher ist , welcher gerade als wir etwas essen wollten , vom Einkaufen zurück kam. Carsten hat vor 8 Jahren Deutschland den Rücken gekehrt ist nach Thailand und hat dort eine echt nette Thai Dame kennen gelernt. Mit Ihr führt er das kleine Bungalow Hotel und seit 2 Jahren haben sie eine Kleine Tochter.

Zum Essen. Seine Frau und 3 Angestellte bereiten sowohl deutsche Hausmannskost  und super lecker Thai Gerichte zu. Die deutschen Speisen haben wir zwar nicht probiert aber die Thai Gerichten sind echt extrem lecker.

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diner-with-a-beach-viewAm Abend sitzen wir dann noch gemütlich mit anderen Leuten beisammen und ließen diesen bei ein paar Bier gemütlich ausklingen.

Da wir aber nur eine Nacht dort sind und dann nach Koh Phangan weiter fahren zur legendären Vollmond Party können wir noch nicht viel darüber berichtet. Der heute Tag war sehr chillig. Wir gingen im Meer Baden, tranken ein paar Bier uns gingen schon um 22 Uhr zu Bett. Jetzt sind wir dann für 2 Nächte auf Koh Phangan. Wir berichten euch dann von der Insel unserem Hotel und der legendären Party. Danach gehts wieder zurück nach Koh Samui und dort werden wir dann falls die Zeit ausreicht eine Dschungeltour machen, ein Elefanten Camp besuchen, Wasserfälle erklimmen und noch vieles mehr.

Ich hoffe mein Beitrag gefällt euch. Würde mich freuen wenn Ihr in den Kommentaren schreiben würdet was Ihr so auf Koh Samui gemacht habt falls Ihr schon mal dorten wart. Kennt jemand vielleicht einen Geheimtipp? oder einen Strand der sehr sehenswert ist? Wenn ja dann haut in die Tasten und schreibt es uns.

Euer Stefan

Bangkok – ein Erlebnis der besonderen Art

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Nach der ersten Nacht im Rambuttri Village heißt es um 6 Uhr morgens aufstehen. Nach der morgendlichen Pflege ging es erst mal zum Frühstücken. Da wir nicht wussten ob uns das essen auf den Magen schlägt gab’s am ersten Tag den morgendlichen Start mit O- Saft und normalen Brötchen im Hotel. Der Frühstücksbereich im Hotel lud zum verweilen ein. In diesem Bereich dominiert ein Teich inmitten des Innenhofes welchen zu einer Seite mit einen kleinen Steg besaß und zur anderen Seite mehrere Elefanten als Wasserspeier.

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Nachdem wir uns gestärkt haben machten wir uns  Zufluss auf den Weg in Richtung großer Palast.

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Dort viel die Besichtigung dann ein wenig kurz aus. Massen über Massen an Menschen da haben wir beschlossen nur uns nur den „Vorgarten“  an zu sehen. Danach ging es dann Zufluss zum Wat Pro dem Tempel des liegenden Buddha.

Auf dem weh dort hin fanden wir noch einen kleinen food Market mit den in Asien so bekannten Gar Küchen.

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Aber nun zum Wat Pro. Dieser ist eine weitläufige Tempelanlage und befindet sich nahe Grand Palace in Rattanakosin. Der offizielle Name des Tempels lautet abgekürzt Wat Phra Chetuphon, Einheimische nennen ihn aber auch Wat Pho – nach seinem historischen Namen Wat Potharam.

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Wat Pho wurde 1688 erbaut. König Rama I. ließ die Tempelanlage ein Jahrhundert später zwischen 1789 und 1801 anlässlich der Gründung seiner neuen Hauptstadt Bangkok erweitern und restaurieren. Nachfolgende Könige führten die Erweiterungen fort. Einst Zentrum für buddhistische Erziehung, ist Wat Pho heute unter anderem als Ausbildungsstätte für Traditionelle Thai Massage bekannt.

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Besonderer Touristen-Magnet im Wat Pho ist die 46 Meter lange und 15 Meter hohe goldene Statue eines Liegenden Buddha. Die liegende, ruhende Haltung symbolisiert den Eintritt Buddhas ins Nirvana. Bemerkenswert sind zudem die mit Perlmutt besetzten Füße der Statue.

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Touristen Welt und Realität in Bangkok

Nachdem wie diesen beeindruckenden Wat hinter uns ließen versuchten wie zufuss Chinatown zu erreichen. Dieser Marsch katapultierte uns von der schönen angenehmen Touristen Welt in die knall harte und vor allem, in manchen Situationen ekligen  Realität. Auf diesem Weg erkannten wir das Bangkok wirklich ein Moloch ist. Es vergehen keine 30 Sekunden ohne das einem Gerüche in die Nase steigen bei dem man sich überlegt bleibt das Frühstück in einem oder tritt es dein gleichen Weg an in dem es in den Körper kam. Aber die Gerüche sind bei weitem nicht das schlimmste. Die meisten Menschen dort leben und wohnen dort in Verhältnissen in denen sich die Frage stellt kann es noch Menschen unwürdigen sein.

Aber genau in dieser extremen Situation sind wir erst wirklich in Bangkok angekommen. Nichts mehr wird beschönigt oder extra für „uns Touristen“  gemacht. Ne nichts mehr. Aber nur so ist eben das wahre Bangkok. Es hat mehrere Gesichter. Zum einem die schönen Thailändischen Tempelanlagen oder die Top modernen und durch gestylten Hochhäuser und eben auch die Verhältnisse der „normalen“ Arbeiter.
Nach diesem Kulturschock wollten wir erst mal was zu essen. Hierfür ließen wir uns mit dem Taxi zu einem Foodmarket fahren. Das kleine Problem war hierbei nur das uns der Taxifahrer nicht verstanden hat und so setzte er uns einfach wieder an der Koha San road. Dies kam uns nach dem Kulturschock aber auch irgendwie recht. Dort gab’s dann erst mal Thai Curry  zum essen. Nachdem super leckeren essen gönnten wir uns eine Öl Massage.  Diese verlief aber besser als die erste am. Tag zuvor.

Den Nachmittag verbrachten wir dann im großem shopping Center MBK. Dieses shopping center ist nichts so wie man die meisten bei uns kennt. Es gibt nicht einzelne abgeschlossene Stors für sich sonder 100e kleine Ständen welche nach Themen sortiert sind.

Nach diesem polarisierenden Tag genossen wir dann den Abend in zwei Bars und einem Nachtmarkt. Um 23 Uhr gings dann ins Bett damit wir um 3 Uhr morgens die abenteuerliche Reise nach Koh Samui starten können.

Wir hoffen das wir morgen gut in Koh Samui ankommen und werden sobald es wifi gibt euch davon berichten…

Danke das ihr alle so fleißig an uns schreibt wir freuen uns das euch unser Blog gefällt.

Viele Grüße aus dem sonnigen Thailand.

Euer Stefan

Bangkok… smoky New York? Y

Genau so kann man es sagen, eine mega Metropole mit 8,25 Millionen Einwohner und das nur direkt in der City. Im gesamten Einzigsgebiet Leben, wohnen und arbeiten ganze 17 Millionen Menschen.

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Am Flughafen Bangkok angekommen wurden wir erst mal vom Klima erschlagen. Man gewöhnt sich aber in ein Stunden super daran. Bei der Ankunft amTerminal hatten wir schon  35°C. Dieser Airport ist ganz schön groß aber die 42 Millionen Menschen die jedes Jahr dort startebn und landen merkt man kaum.

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Nachdem wir das Taxisystem durchblickt haben verabschieden wir uns von unseren neuen Freunden Patricia und Stefan. Danach machten wir uns mit unserem Taxi auf dem Weg Richtung korsan road. Noch berechnten 30 minuten fahrzeit und circa 20 Euro weniger für die 35 Kilometer vom Flughafen zur Koha San road kommen wir mit großen Erwartungen die erfüllt waren in unserer neuen Herberge Rambuttri Village an. Nach einer kurzen Dusche nach dem 10 stündigen ereignislosen Flug hat uns Bangkok voll erwischt. Zuerst schauten wir uns in unserem Viertel um und genießten ein paar Drinks an unterschiedlichen Bars.
Natürlich wollten wir uns es auch nicht nehmen lassen eine thailändische Kleinigkeit zu essen zu probieren und so bestellten wir uns ein scharfes Curry.  
Obwohl wir vorsichtig waren und nicht zu scharf bestellten waren wir uns schnell einig, da geht noch mehr und so ließen wir uns chalapenos zum nachschärfen bringen.

Rambutti Alley

Die Rambutti Alley ist die 2 große backpacker Strasse genau im Anschluss an die Koa San Road. Hier wird man ebenfalls sehr schnell fündig was man möchte. Ob zahlreiche kleine Restaurants und Bars zum Futtern und trinken, Eine thaimassage für 7 Euro.  Ein maßgefertigter Anzug für 50 Euro.. Oder zahlreiche Leckerer an den kleinen Ständen für zwischendurch.

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Honey don t eat that you could get sick

Wer mich kennt weiß dass ich zwar nur esse im zu überleben jedoch auch ganz viel neues ausprobieren will. Von Thailand versprach ich mir eines.. INSEKTEN.  Ob gebraten oder fritiert  Hauptsache klein und knusprig dachte ich mir und so hielt ich natürlich die ganze Zeit Ausschau nach meiner neuen Leibspeise.  Bis jetzt jedoch mehr oder weniger vergebens.  Hier hätte ich mir mehr von Bangkok erhofft aber wir reisen ja noch weiter =) 
Am Weg durch die Strasse vorbei an den kleinen Ständen sind mir jedoch immer wieder kleine schwarze Tiere an Spießen aufgefallen.  Schnell wusste ich dass ich mich wohl damit begnügen muss denn mehr finde ich zumindest in Bangkok nicht.  Von allen Möglichkeiten hatte ich natürlich wieder einen Glücksgriff gemacht und so hatte ich sehr schnell einen fritierten Skorpion bereit zum Verzehr in der Hand.  
Die vorbeifahrenden Touristen machten natürlich ungläubige Augen als ich immer wieder versucht den Skorpion angewidert in den Mund zu stecken.  Dir dachten sich bestimmt dass ich sie nicht mehr alle habe.. Und das stimmt =) 
Kurz als ich mich tatsächlich überwinden wollte zuzuweisen packte mich eine kleine blonde Frau am Arm.  
„Honey don  t eat that… Friend s of mine got very very sick“
Das fand ich sehr lieb und war teilweise auch erleichtert nochmal davon gekommen zu sein… Schlussendlich habe ich dann Schere und Arm gegessen . Hat eigentlich geschmeckt wie der Panzer einer Ganele.. Saueres Keratin.

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MASSAGE oder SEXtourismus?
Natürlich wollen wir uns sofort massieren lassen.. Wer bekommt schon eine 30 minütige Massage für 6 Euro? In Deutschland zahlt man da fast 10 mal so viel.  Da wir ja in Thailand sind wollten wir natürlich eine klassische Thaimassage- nicht die beste Entscheidung.
Du wirst nach der „Bestellung“ in ein Hinterzimmer gebracht wo man nicht wissen will was da schon als passiert ist=)  legst dich hin und wirst dann noch gestresst und gelangweilten Damen, wie am Fließband,  mehr oder weniger massiert.  Entspannend war die Massage nicht wirklich aber für 6 Euro auf alle Fälle supi. „Wenn du wirklich richtig liegst.,siehst du wenn das Licht aus geht.“ so kam es mir vor als sich einige Herren ausgezogen haben und der Vorgang zuging… Man J Han sich ja denken was da passiert ist a schwer jedem das seine))